Violent Divine - Release The Hounds
01. Nitro02. Welcome To The Divine
03. Burn
04. Retribution
05. Sweet Blood
06. Until Death
07. For The First Time
08. Asleep
09. One By One
10. Eternity
11. Get It All Out
12. Bleed Like Me
13. Release The Hounds
14. This Heart Is About To Be Broken
So ganz verfolgen lässt sich Violent Divines Geschichte online nicht, aber mit "Release The Hounds" präsentieren die Schweden nunmehr ihr drittes Studioalbum.
Ihr Sound ist eine Mischung aus richtig lauten Gitarren (Q), dröhnenden Bässen (Klaus), wummernden Fellen (Gus) und einer undefinierbaren aber durchaus passenden dunklen sleazigen Stimme (Mike). Zusammen ergibt dies eine gelungene Mischung aus schillerndem Glam Rock und dunklem Gothic Metal.
Auch wenn die Songs auf "Release The Hounds" auf den ersten flüchtigen Hörer wenig abwechslungsreich klingen, sticht die Scheibe absolut durch starke Instrumente hervor. Mikes Stimme fehlt jedoch der gewisse Kick, durch den möglicherweise eine größere Definierbarkeit möglich wäre, ein bisschen mehr Flexibilität oder auch Volumen könnte nicht schaden. Insgesamt bieten Violent Divine mit ihrem Sound aber eine Eigenständigkeit und einen enormen Widererkennungswert - nicht nur in der Gesamtbetrachtung sondern auch in den einzelnen Songs des Albums untereinander. Griffig eingängige Gute Laune Melodien machen Spaß beim Zuhören und ein Touch Düsternis bietet den Rest.
"Nitro" erzeugt als Instrumentalintro einen dramatischen Spannungsbogen, kurz ertönt das Schlagzeug, eine Pause folgt und bereits mit "Welcome To The Divine" wird dem Hörer gezeigt, wo es langgeht. Anständig harter, melodischer Rock'n'Roll. "Burn" erinnert sehr oberflächlich an The Wildhearts' "Bang" und noch oberflächlicher denkt man bei "Get It All Out" an Tracy Gang Pussy - wobei gerade hier die Gemeinsamkeiten wohl eher in den musikalischen Inspirationsquellen beider Bands liegen. Die abschließende Ballade "This Heart Is About To Be Broken" ist so ganz anders als der Rest der Scheibe und könnte fälschlich als Rausschmeißersong interpretiert werden.
Mit "Release The Hounds" werden die Hunde auf das schwedische Sleazeparkett losgelassen und Violent Divine scheinen eine Ecke gefunden zu haben, die noch nicht von den anderen Bands ausgetreten wurde. Sollte auf keiner anständigen Party fehlen! Und voll aufdrehen bitte!
<<-- zurück / back