Vains Of Jenna - Lit Up / Let Down


1. Don't Give A Damn
2. Ceased Emotions
3. Hard To Be Vain
4. Lit Up / Let Down
5. Get On The Ride
6. Baby's Got A Secret
7. NoOne's Gonna Do It For You
8. Set It Off
Accoustic Bonus Tracks:
9. NoOne's Gonna Do It For You
10. Set If Off


In der (wenn auch relativ kleinen) Sleaze Rock Szene sind Vains of Jenna lange kein unbeschriebenes Blatt mehr.
Vains of Jenna gründeten sich 2005 im schwedischen Falkenberg aus einer Gruppe Jungs, allesamt Fans von Mötley Crüe, Guns'n Roses, The Rolling Stones, Aerosmith und Hanoi Rocks. Sie produzierten einige Demos und die schon bald veröffentlichte EP "Baby's Got A Secret" zog die Aufmerksamkeit Stevie Rachelles (Tuff, Shameless, Metal Sludge), welcher ihr Manager wurde, auf die Band. Kurz darauf siedelten die Vier nach Los Angeles über und es dauerte nicht lange, bis sie landesweites Interesse auf sich gezogen hatten. Gilby Clarke (Guns'n Roses) produzierte weitere Demos mit ihnen und schlussendlich wurden sie von Bam Margeras Lable "Filthy Note Records" unter Vertrag genommen.
Lit Up / Let Down ist ihr erster Longplayer aus dem Jahre 2006.

Nun sind dies alte Geschichten und man mag sich fragen, warum nach zweieinhalb Jahren eine Review zu dem Album erscheint:
Für Vains Of Jenna steht derzeit eine weitere US Tour an, und die Band plant in nächster Zeit nach Europa zurück zu kehren und eventuell auch deutsche Clubs mit altem und neuem Material zu erobern. Erst danach soll mit der Arbeit an einem zweiten Album begonnen werden.

Auf "Lit Up/ Let Down" präsentieren Vains of Jenna Sleaze Rock, wie man ihn sich vorstellt. Die Songs rocken auch, oder vielleicht gerade, weil sich die Jungs ganz offensichtlich an den Bands der 80er orientieren und gar nicht erst versuchen, den Sleaze zu modernisieren. Sänger Lizzy DeVine klingt herrlich rotzig und verleiht dem Werk eine erfrischend dreckige Note.
Die meiste Zeit wird auf dem Album gerockt, aber mit dem Titelsong "Lit up/ Let Down" haben die vier Schweden auch eine wirklich hörenswerte Ballade am Start und die beiden Akustikstücke am Schluss machen richtig Spaß.
Insgesamt hätte dies eine richtig gute Sleaze Rock Scheibe werden können. Dass sie es nicht geworden ist, liegt an der Produktion. Der Sound ist lausig, kraftlos und dünn. Jegliche Dynamik wurde hier zunichte gemacht und manchmal hat man sogar das Gefühl, es wären nicht nur die beiden letzten Stücke Akustikversionen. Da kann man den Verantwortlichen nur sagen: "Sechs, setzen!"

Erwähnenswert wäre noch der enhanced-part der CD. Hier gibt's es das Video zu "NoOne's Gonna Do It For You" und ein Making-Off des Videos.

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