Trail of Tears - Bloodstained Endurance
1. The Feverish Alliance2. Once Kissed By The Serpent (Twice Bitten By Truth)
3. Bloodstand Endurance
4. Triumphant Gleam
5. In The Vally Of Ashes
6. A Storm At Will
7. Take Aim. Reclaim. Prevail.
8. The Desperation Corridors
9. Farwell To Sanity
10. Dead End Gaze
11. Faith Comes Knocking
Trail of Tears sind ein Sextett aus Norwegen, dass im Bereich des Gothic Metals durchaus einen Namen hat. "Bloodstained Endurance" ist bereits das sechste Album der Nordlichter und das Erste nach dem allerorts gelobten "Existensia". Ein Erfolg, der nicht selbstverständlich war. Nachdem, vor der Veröffentlichung des fünften Silberlings, die Band im Zuge einer geplatzten Mexiko Tour durch Ronny Thorsen komplett neu aufgestellt wurde, durfte man durchaus gespannt sein, auf das was dann komme würde.
Auf ihrem neusten Werk agieren die Norweger nach dem bewährten Mann-Frau Wechselgesang a lá die Schöne und das Biest. Das bei diesem Konzept keine großen Innovationen heraus kamen, ist nicht wirklich verwunderlich, aber auch nicht negativ. Trail of Tears überzeugen mit einem gelungen, in sich geschlossen wirkenden Album. Schnelles Tempo, überzeugende Instrumente und ein Stimmgewaltiges Gesangsduo sind das Rezept, das den Erfolg des Vorgängers fortsetzen soll. Bereits der Opener "The Feverish Alliance" nimmt nach kurzem Intro ordentlich Fahrt auf. Die kräftigen Growls von Frontmann Ronny Thorsen treffen auf die klare Stimme Cathrine Paulsens. Diese verleiht dem Ganzen eine eigene Note und kann sich von anderen Gothic-Ladys abheben. Insgesamt harmonieren die beiden sehr gut miteinander und bescheren dem Hörer ein abwechslungsreiches, aber auch ausgewogenes Erlebnis.
Aber auch auf Ebene der Instrumente und songtechnisch weiß die Scheibe zu gefallen. So findet auch eine balladeske Nummer wie "A Storm At Will" ihren Platz, während in anderen Stücken wieder heftige Riffs und präzises Schlagzeugspiel das Tempo vorantreiben.
"Bloodstand Endurance" ist keine Neuerfindung des Gothic Metals, sehr wohl aber ein Fingerzeig an all jene, die versuchen sich mit Einheitsbrei im Genre zu etablieren.
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