The Wörst - Diary In The Sea


1. Heart In Your Hand
2. Code Of Conduct
3. The Colonies
4. Fate
5. Diary In The Sea
6. I Will Follow
7. We Are The Wörst
8. One Day Off

The Wörst gründeten sich in den frühen Neunzigern in einer Gartenlaube und präsentieren mit "Diary In The Sea" ihr zweites Demo mit Sänger Axel Schunder, insgesamt das Dritte.
Sie wollen weder innovativ sein noch Neues hervorbringen und auch die spielerische Perfektion steht bei ihnen gemäß eigener Aussage nicht hoch im Kurs. Das Einzige, worum es ihnen geht, ist schnörkelloser Metal - und Spaß - nichts weiter. Sie wollen Musik erschaffen und Live abrocken. Dennoch sprechen sie von "Stadionrock", "Hommage an Maiden" (The Colonist) oder "Motörhead" (We Are The Wörst). Außerdem erwähnen sie in ihrer Bandinfo, auf ihren Konzerten jedes Publikum von der ersten Sekunde an mitzureißen.
Was nun ihr Demo angeht, reißt erstmal gar nichts mit. Es ist tatsächlich weder innovativ noch in irgendeiner Art und Weise etwas Neues - und leider auch nichts Fesselndes. Es ist alles schon einmal da gewesen und wenn überhaupt, hätte dieser Silberling vor 25 Jahren jemandem vom Hocker reißen können. So ist das, was mir auf die Ohren kommt, eher gähnend langweilig - wenn auch technisch und spielerisch in Ordnung. Wenn ich tatsächlich schnörkellosen Metal hören will, wie man ihn in den Achtzigern spielte, vergreife ich mich wohl doch lieber an den Meisterwerken von damals - auch wenn die technische Qualität dieses Demos selbstverständlich die der alten hochwertig produzierten Vinylscheiben übersteigt.

Zum Abschalten…
Dennoch gibt es Flaggen für den Mut, das eigene Ding ohne Rücksicht auf das gerade Angesagte durchzuziehen - und dafür ihre Instrumente bedienen zu können bzw Töne zu treffen.

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