The Pleasures - Oh Yeah Revolution
1. Awesomesauce2. Parade Parade (2009)
3. Some Like It Rock
4. Freedom
5. Skullhammer
6. Honeymoon In Venice (2009)
7. When You're Dead
8. October 29
9. Children of the Revolution
10. Voyeur
11. Juicy Jacuzzi
12. Please Don't Let the Music Die
13. Glitter Doesn't Sparkle Without Light
14. Off the Wire
Ehrlich gesagt fällt es mir persönlich schwer, The Pleasures wieder und wieder vorzustellen. Einen kleinen Versuch startete ich kürzlich bei einer Live Review, welche im Zweifelsfall hier kurz nachgeschlagen werden kann.
Was haben David Bowie, The Ark, Robin Black, HIM, Roxette, Dark Age, Marylin Manson, Korn, Hanoi Rocks, Motorhead, T-Rex und KISS gemeinsam?
Auf den ersten Blick gar nichts, auf den zweiten Blick finden sie alle auf "Oh Yeah Revolution", dem aktuellen Werk der Hamburger "The Pleasures" als Inspirationsquellen zusammen. The Rebirth Of Glamrock lautet das Motto und so hören sie sich an; hier haben The Pleasures ihre eigene Nische gefunden.
Im April 2008 wurde eine in weiß gehaltene DoppelCD namens "Oh Yeah" in Eigenregie veröffentlicht. Im September 2009 kritzelte man ein paar Kreuze auf ein paar Papiere und nur wenige Wochen später fand sich die pink schwarze Version "Oh Yeah Revolution" nicht mehr nur auf Merchandisetischen und im gut sortierten Fachhandel, sondern auch im Elektronikdiscount um die Ecke.
"Oh Yeah Revolution" ist die Kurzversion ihres Vorgängers, ein Best Of eines einzigen Albums komplettiert mit den Überhits "Honeymoon In Venice" von Greatest Hits Vol. 1 und "Parade Parade" des Cumin' Outs in neu aufgenommenen Versionen. Zusätzlich wurde auch das von den Fans geliebte T-Rex Cover "Children Of The Revolution" auf den Silberling gebannt.
Stimmung, Party und sehr viel Glitzer heißt es bei Liveshows und dies wurde für die Retortenversion eingefangen. Das Auge hört bei The Pleasures mit und so stecken sie sich selbst hohe Hürden für ihre Studioaufnahmen. Als Songs wurden für diese Kompilation (wenn ich es denn so bezeichnen darf) bewährte Stücke gewählt und in neuer Reihenfolge zusammengesetzt. Der Schwerpunkt liegt mit sechs Songs von "Yeah" auf den härteren Tracks, aber auch der Tiefgang von "Oh" ist mit vier Songs vertreten.
Die Ohren werden hier nicht durch optische Einflüsse abgelenkt, aber musikalische Professionalität ist eine der Stärken von The Pleasures. Spielen können sie und arrangieren auch. Somit wird von eingängigen Keyboardparts, mitreißenden Riffs und donnernden Drumbeats ein passendes Zusammenspiel geboten, auf welches sich überwiegend Dancettes variatiosreiche Stimme legt.
Unschön gelungen ist hier jedoch die Songreihenfolge von Freedom und Skullhammer, da sich die "Freedom" bestimmende 80er Keyboardmelodie in der Mitte von Skullhammer in tieferen Tönen und ohne Keys wieder findet. Im Refrain von Freedom ist mir persönlich Lords Gesang zu hart und der deutsche Akzent doch etwas zu krass, Sensais Gesangspart gefällt dafür umso mehr. Ebenso habe ich bei dieser Scheibe Probleme mit des Lords Stimme in October 29. Hier fehlt die Melodiösität für einen erforderlichen harmonischen Klang. Allerdings stört es lediglich in dieser ansonsten gelungenen Ballade und nicht bei anderen von ihm gesungenen Vocalparts bei The Pleasures - oder auch nicht bei UnterArt, Lord Of The Lost oder damals bei Philiae.
Schlussendlich bleibt zu sagen: wenn diese Scheibe in den Staaten veröffentlicht wird, bitte auf jeden Fall an das "Parental Advisory - Explicit Content" denken!
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