The Grotesquery - Tales of the Coffin Born


1. Coffin birth
2. This morbid child
3. That thing which lurks in shadows
4. Necromantic ways
5. The terrible old man
6. Sins of his father
7. Spirits of the dead
8. Nightmares made flesh
9. Sepulcher macabre
10. Fall of the house of grotesque

Es ist nicht das erste Mal, dass Workaholic Rogga Johansson und Grunztitan Kam Lee gemeinsam ein Projekt realisieren. Bereits im Sommer 2009 veröffentlichten sie mit ihrer Band Boe Gnawer einen Longplayer, auf welchem sie feinen Horror Death Metal auslebten.
Nun präsentieren sie als The Grotesquery mit "Tales of the Coffin Born" ein weiteres musikalisches Gemetzel. Ein Konzeptalbum welches von H. P. Lovecrafts und Edgar Allan Poes Werken inspiriert wurde.
Die Geschichte handelt dabei von einem Vater, der versucht durch böse Taten und mit Hilfe schwarzer Magie das Leben seines Sohnes zu retten.
Stilistisch bewegen sich The Grotesquery irgendwo zwischen Old School und Neo Death Metal ohne dabei das genretypische Tempo an den Tag zulegen. Mit eher schleppendem Mid-Tempo wird eine düstere Stimmung erzeugt und führt den Hörer durch die dunkle Welt, in welcher sich der Vater bewegt.
Dabei werden die einzelnen Songs nicht gnadenlos aneinander geklatscht und runter gebolzt, sondern einzeln durch kurze, gesprochene Intros eingeleitet und überzeugen zudem durch gelungene Rhythmusvariationen.
Doublebass-Attacken und Doom ähnliche Soundwalzen entwickeln sich zum ständigen Begleiter ohne zu eintönig zu wirken.
Insgesamt zeigt sich "Tales of the Coffin Born" als gelungene Horror Death Scheibe, wenn gleich sie zeitweise etwas sperrig wirkt. Reinhören lohnt sich alle Mal.

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