The Few Against Many - Sot


1. Hädanfärd
2. Bränd Mark
3. Blod
4. Skapelsens Sorti
5. Sot
6. Abider
7. Heresi
8. One With The Shadow


The Few Against Many ist ein noch recht junges Bandprojekt, welches 2006 ins Leben gerufen wurde und nun seinen ersten Longplayer "Sot" präsentiert. Ein Blick auf die Besetzungsliste macht schnell klar, dass hier keine Anfänger am Werk sind.
Gegründet wurde die Band von Christian Älvestam (Ex-Scar Symmetry), zu dem sich noch Pär Johannson (Satariel, Demiurg), Patrik Gardberg (Torchbearer), Jani Stefanovic (Miseration, Solution .45) und Anders Edlund (Incapacity, Angel Blake) gesellten. Schwedische Fachkräfte, die ausreichende Härte versprechen.
Wenn Mitglieder einer Band derart vorbelastet sind, läuft man als Hörer schnell Gefahr das Neue mit den alten Projekten zu vergleichen. Aber The Few Against Many recyceln nicht einfach, sondern präsentieren sich von Anfang an eigenständig. Bereits nach wenigen Takten vergleicht der Hörer nicht mehr, sondern kann das Neue genießen.

Vom Start weg legen die Schweden richtig los und es gibt nur wenige "Ruhephasen", in denen sie den Fans eine Pause gönnen. Dabei beweisen die Jungs ein ungeheures Gespür für die Balance zwischen aggressiver Härte, Tempo und gelungener Melodieführung. Christian Älvestams wütende Growls werden immer wieder von dem nicht minder beeindruckenden Organ Pär Johannsons flankiert, wodurch die Instrumente schon fast zahm klingen. Der dezente orchestrale Beschuss untermauert einmal mehr, das klassische Instrumente hervorragend in die Metalszene passen und die Härte und den Druck noch mehr erhöhen.
Treibende Doublebass-Einlagen fehlen ebenso wenig wie packende Riffs und so ist "Sot" vielleicht eine der besten Scheiben, die es dieses Jahr im Death Metal Lager gibt. Einen kleinen Schatten werfen lediglich die Synthieklänge, die bisweilen deplatziert wirken. Aber diese lassen sich wunderbar überhören.
Dass sich auch produktionstechnisch nicht wirklich etwas aussetzen lässt, versteht sich angesichts der Verantwortlichen schon fast von selbst, haben hier doch Tomas "Plec" Johannson und Christian Älvestam in den Panic-Room Studios Hand angelegt.

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