The Cyan Velvet Project - The Towers And The Blizzard


01. Al Says Hi
02. Burden of Man
03. Dead Skin
04. The Magician
05. Dielogue
06. Bad Habits
07. In the Attic
08. The Altitude
09. The Calling
10. Obsession
11. Last Before the Blizzard


"I composed the album as a whole already during fall 2006. The fact that the compositions were done during such a short time period made this album an unified entity", erklärt Komponist, Produzent und Gitarrist Timothy Diz.
"The Towers and the Blizzard" ist zwar düsterer und härter als sein Vorgänger "The Essence of Disposal" aus dem Jahr 2006, doch gleichzeitig auch lebhafter und melodischer als es CVP's Debütalbum war.

Das Arrangement innerhalb der Songs kann man guten Gewissens als abwechslungsreich bezeichnen. Gerade glaubt man, die Melodie zu kennen, da schlägt selbige um und gibt dem Lied einen komplett neuen Verlauf.
Jedoch drängt sich auch im Fall von CVP wieder die Frage auf, inwieweit Frauenstimmen eine Bereicherung bzw. eine Belastung für Metalmusik darstellen, worüber sich bekanntlich unermüdlich streiten lässt. Hat man sich jedoch erst an den eigenständigen Stil der Band gewöhnt, so ist Sängerin Maria aus dem Gesamtkonzept nicht wegzudenken, macht doch gerade ihre Stimme in manchen Moment genau das aus, was noch fehlte.

"The real problems of the world come from within the people [...]" Das Hauptthema des beinahe komplett selbst produzierten Albums ist die Beziehung zwischen dem Menschen und seiner Umwelt. Die Texte sind geprägt durch Schwermut und konzentrieren sich auf das vergeudete spirituelle Potential des Menschen sowie sein durchaus verständliches Verlangen nach Selbstzerstörung. Die düstere Atmosphäre der CD gibt dem Hörer mit jedem weiteren Song mehr das Gefühl als stünde man selbst im schlimmsten Schneesturm aus dem es kein Entrinnen gibt.
Nur allzu deutlich wird einem die Intention in jedem neuen Track unermüdlich vor Augen geführt, was nicht etwa langweilt, sondern dem Album zu einer Einheit verhilft, die die Platte zu einem Ganzen abrundet und gleichzeitig so komplex ist, dass es immer wieder Neues zu entdecken gibt.

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