Syrach - A Dark Burial
1. Curse The Souls2. The River's Rage
3. A Dark Burial
4. A Mourner's Kiss
5. In Darkness I Sigh
6. Ouroboros
Bereits seit 16 Jahren existieren Syrach und dennoch scheinen sie eine dieser Bands zu sein, die sich stets im medialen Schatten aufhalten und so nur einem ausgewählten Kreis bekannt sein dürften. Ein Grund hierfür könnte sicherlich sein, dass trotz des langen Bandbestehens "A Dark Burial" erst das dritte Album der Norweger ist. Untätig waren Syrach allerdings nicht, denn in dieser Zeit wurden, trotz diverser Wechsel im Line-Up, etliche Demos produziert, was letztendlich zu einem Vertrag bei Napalm Records führte.
Musikalisch bewegt sich das Quartett im Doom Metal Bereich, wobei es immer versucht die hieraus resultierenden Genregrenzen auszureizen oder sogar zu überschreiten. Und so geht es häufig für eine Doom-Scheibe geradezu flott zur Sache, ohne dabei die Wurzeln zu verraten. Die Songs überzeugen vor allem durch ihre schlichte, aber durchaus auch dynamische Gestaltung, wodurch Syrach Wiedererkennungswert erlangen. Die tiefen Riffs klingen bedrohlich und wirken zeitweilig durch das Schlagzeug regelrecht gefesselt. Umgeben von einer immer dunklen und bedrohlichen Atmosphäre wird der Hörer durch düstere Abgrundvisionen, aggressive Attacken und eine alles erdrückende Schwermütigkeit geführt. Immer mal werden von den vier Mannen auch melodische Passagen eingestreut, die schon fast Leichtigkeit aufkommen lassen, ein Gefühl, das aber nur von kurzer Dauer ist. Besonders Rippers rauchige Growls erinnern schnell wieder daran, das es sich hier um ein Doom Werk handelt.
"A Dark Burial" ist sicher kein Meilenstein des Genres, aber es ist ein Album mit Höhen und kleinen Tiefen, oder besser gesagt, mit Ecken und Kanten. Und das macht die Musik der Norweger auch aus, ein eigener Charakter.
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