Superbutt - Music For Animals
01. Cleaver02. Best Plays
03. The Devil You Run With
04. Natasha
05. Out Of Reach
06. Of This Gloom
07. Ugly Head
08. Evil Blues
09. Revolting Kid
10. The Murder Of Socrates
Noch nie von gehört, zugegebenermaßen. Oder nicht richtig aufgepasst, immerhin waren die Herren schon als Support von In Flames oder Clawfinger anzutreffen. Das lässt zumindest vermuten was hinter Superbutt stecken könnte, aber erst einmal zu den Fakten:
Die Band stammt aus Ungarn. Gesang, Bass, Drums und zwei Gitarren, also fünf Mannen um genau zu sein. Ihr Musikstil ist von Einflüssen aus Rock’n’Roll bis Death Metal geprägt. Nachdem Ende 2010 die übrigen Bandmitglieder beschlossen der Bühne den Rücken zu kehren, fand sich Sänger Andras allein mit der Bandidee wieder. Also neue Jungs angeheuert und sich auf neue Inspiration eingelassen, so findet sich mit „Music for Animals“ also doch was unbekannt Neues.
Also los. Opener der Scheibe ist „Cleaver“ und die Rockanleihen hören sich auch gleich raus. Ebenso auffällig ist auch die Stimme des letzten verbliebenen Gründungsmitgliedes, rau, dreckig und trotzdem kräftig genug um sich mit den Gitarren zu messen. Auch die dominante Basslinie fällt auf, während die Gitarren sich lieber zu reißenden Soli herab lassen.
Das Tempo können die Herren auch anziehen, wie Track „Best Plays“ nach kurzem Aufwärmen beweist. Die doch recht markante Stimme wechselt von leiseren Tönen, über tiefe Growls bis zu kraftvollen Shouts – ohne dabei aufdringlich zu sein. Der gesamte Sound wird härter und die Saiteninstrumente liefern wieder ein eindrucksvolles Duett. Beide Instrumente wechseln sich auch in den folgenden Tracks mit der Melodielinie ab und gönnen einander Lichtmomente.
Ab und an wirken die Songs allerdings ein wenig überladen und manchmal wünscht man sich ein wenig mehr Intensität, scheint aber beim Abmischen runter gefallen zu sein.
Dennoch ein gutes Album mit spannenden Songs.
Ja, hier werden die Genres gehörig durcheinander geschüttelt und trotzdem ist der Sound von Superbutt eindeutig und es ergibt eine Einheit. Rein hören ist hier durchaus angebracht, vielleicht sollte man sich auch den Namen merken, da könnte noch so einiges auf uns zukommen.
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