Steevi Jaimz - Glam Damnation
1. Ragamuffin 2. Don't Live A Lie
3. Shaken Not Stirred
4. Cat On A Hot Tin Roof
5. Sorrow's Got Me In A Hold
6. Take Me To The Limit
7. Gods Will Fly
8. Talk Of The Town
9. Oneiromancy
10. Now You're On Your Own
11. Rodeo *Bonus*
12. Kick That Habit
13. Voodoo Dance
Die Geschichte von Steevi Jaimz geht zurück in die 1980er, damals brach die New Wave Of British Heavy Metal über uns herein. Treason, Crash K.O. und Tigertailz waren seine Bands. Viel passierte in seinem 24/7 Rock'n'Roll Leben, aber eins war konstat: das richtige Gespür für Musik.
Glam Damnation ist eine Zusammenstellung bisher unveröffentlichter Songs, die über die Jahre entstanden. Dies erklärt auch die Soundkatastrophe auf dem Album. Qualitativ ist das Ganze nicht besser als ein schlechtes Demo mit rauen unpolierten Aufnahmen. Die Lautstärkenaussteuerung einzelner Songs scheint für die Abmischung hier total unbekannt gewesen zu sein. Man fragt sich, was ein Label sich dabei denkt, so einen technischen Mist zu veröffentlichen.
Dennoch weiß Glam Damnation musikalisch zu überzeugen. Zwar warten "Ragamuffin" und "Don't Live A Lie" noch mit fehlendem Klangvolumen und mangelnder Tiefe auf und wirken damit eher kraftlos, was gerade für die Openingtracks eines Albums unglücklich ist. Erst einmal regt sich gar nichts in mir. Ab "Shaken Not Stirred" geht aber die Post ab und Partyfeeling kommt auf. Bei "Cat On A Hot Tin Roof" stellt Steevi seinen Gesang schließlich in den Vordergrund und gemeinsam mit den Backingvocals bekommt der Track ein gelungenes Klangvolumen mit großer Ohrwurmgefahr und entwickelt sich schlussendlich auch zu meinem Liebling auf dem Album. Bei "Take Me To The Limit" sind eher die Drums sehr dominant, aber genau das rockt. "Kick That Habit" kommt mit seine ohrwurmgefährlichen Eingängigkeit "Cat On A Hot Tin Roof" nahe. Durchweg sollte man die surrenden Gitarren nicht verachten und lauter drehen ist meist keine schlechte Idee.
Bedenkt man beim Hören immer wieder die Tatsache, dass es sich hier um die Kompilation von alten Schnippeln handelt und sieht somit über den technischen Müll hinweg, erkennt man das ungemeine Potenzial in den Songs. Die CD wird mit jedem Umlauf besser und erzeugt Suchtgefahr!
Ein absolutes Muss für die Alt-Rock'n'roller unter uns!
Punktabzug gibt's für die Qualität dennoch.
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