Slash - Slash
1. Ghost (Ian Astbury)2. Crucify The Dead (Ozzy Osbourne)
3. Beautiful Dangerous (Fergie)
4. Back From Cali (Myles Kennedy)
5. Promise (Chris Cornell)
6. By The Sword (Andrew Stockdale)
7. Gotten (Adam Levine )
8. Doctor Alibi (Lemmy Kilmister)
9. Watch This Dave (Dave Grohl & Duff McKagan)
10. I Hold On (Kid Rock)
11. Nothing To Say (M. Shadows)
12. Starlight (Myles Kennedy)
13. Saint Is A Sinner Too (Rocco Deluca)
14. We're All Gonna Die (Iggy Pop)
Slash ist back!
Auch wenn der ein oder andere immer noch auf eine Wiedervereinigung von Guns'n'Roses in Persona von Slash und Axl hoffen mag, so scheint es mit dem Soloalbum des Gitarrengottes ein weiterer Schritt in die andere Richtung zu sein. Dafür finden sich hier aber keine geringeren als Izzy Stradlin und Duff McKagan mit Slash zusammen.
Wenn man "Slash feat. …" liest, lässt es einen mit der Zunge schnalzen, den Mund offen stehen und die Sabber herauslaufen. Das Who Is Who der Rockszene scheint sich versammelt zu haben und schon alleine deshalb wird die Gefahr des Versinkens in der großen Nichtbeachtung, wie es Slash mit seinem Soloprojekt Slash's Snakepit passierte, relativ gering.
Slash bietet eingängige Gitarrenmelodien, bildet dabei ein breites musikalisches Spektrum ab - balladig(Gotten), rockig (I Hold On), punkig (We're All Gonna Die) oder auch mal metallig (Nothing To Say) - und schafft dabei dennoch eine große Einheit in den 14 Songs. Zu sehr im Vordergrund stehen seine Gitarrenkünste nicht, und das ist auch gut so.
Meine absoluten Favoriten auf dem Album sind das von Myles Kennedy (Alter Bridge) gesungene "Starlight" und "Beautiful Dangerous" von Fergie (Black Eyed Peas).
Solange also Velvet Revolver weiter einen Sänger suchen und Axl nichts Besseres als Chinese Democracy zu bieten hat (warten wir doch noch mal 10 Jahre), haben wir hier ein gutes Stück aus Slashs Trickkiste - nicht nur zum Zeitvertreib.
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