Sin Starlett - Call to the Punisher
1. Kings Prelude2. Boozing Days
3. Overtaker
4. Resurrection Of Death
5. Forever Gone
6. Mendacity
7. Addicted To Metal
8. Sin After Sin
9. Call To The Punisher
10. Winds Of Fury
Sin Starlett - das sind fünf Schweizer, die sich dem Metal der frühen 80er verschrieben haben. 2005 gegründet, veröffentlichte das Quintett im Herbst 2008 ihr Debüt. Gewidmet haben die Eidgenossen die musikalische Zeitreise ihrem verstorbenen Drummer Dany "King" Schilliger.
Inklusive Intro finden sich zehn Tracks auf dem Silberling, der es auf eine Gesamtlänge von 50:20 min bringt. Bereits die Optik, sowohl des Covers als auch der CD an sich, verdeutlicht die Wurzeln der Band und ergibt zusammen mit der Musik ein gelungenes Gesamtbild.
Musikalisch lassen sich Sin Starlett auf keine Experimente ein. Sie präsentieren reinsten Heavy Metal der 80er Jahre und stehen somit im Gegensatz zu dem "lauter, schneller, härter", das heute zunehmend das Geschehen beherrscht.
Zugegeben, etwas wirklich Neues bekommt der Hörer zwar nicht geboten, aber ist dies aufgrund der eigenen Vorgaben nicht zu erwarten gewesen. Stattdessen gibt es neun wirklich griffige Songs, welche schnell ins Ohr gehen. Arrangements, Melodien und Riffs überzeugen und sprühen nur so vor Spiellaune.
Möchte man etwas bemängeln, so kommt man nicht um den dünnen Sound, die kaum präsenten Bass und das Schlagzeug. Auch Elis Gesang ist bisweilen gewöhnungsbedürftig und könnte mehr Facetten vertragen. Und dennoch darf man das Werk als gelungen bezeichnen, den irgendwie passt alles zusammen und es ergibt sich ein harmonisches Gesamtbild.
Sin Starlett halten sich streng an die selbst gesteckten Grenzen und schaffen es auch dank Elis eigenwilliger Stimme einen Wiedererkennungswert zu erzeugen. Die "Mängel" der Produktion verliehen dem Ganzen dabei einen Underground-Charme, der das Album eher noch aufwertet und authentischer macht.
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