Silentrain - Wrong Way To Salvation


1. Until You Break
2. No More
3. Fear of the Unknown
4. Broken
5. Ride With the Devil
6. Eternity
7. Sick of...
8. Wrong Way to Salvation
9. Slayer
10. With Pain and Sorrow
11. The Road of Destiny


Norther´s comment that "this is music that you have to listen to when you´re drinking beer" comes as no surprise - and it would hardly be possible to pay a Finnish musician a greater compliment!
Dies ist der Schlusssatz des Infoblattes, welches die Band mir mitgeschickt hat. Das klingt fast so, als ob die Musik nüchtern nicht zu ertragen wäre, dem ist aber zum Glück nicht so.

Die Band selbst bezeichnet Ihre Musik als finnischen Metal vom Feinsten, irgendwo zwischen Sonata Arctica, Stratovarius and Thunderstone. Und so präsentieren Silentrain ein äußerst abwechslungsreiches Album, bei dem sie sich das Beste aus den verschiedensten Metalbereichen zueigen gemacht haben. Ob traditionell, melodisch oder progressiv, hier findet alles seinen Platz. Hinzu kommt Marko Kämäräinens leicht düstere Stimme, die dem Ganzen noch eine melancholische Note verleiht.

Dass die Wurzeln der Band im traditionellen Metal zu finden sind, wird bereits nach wenigen Sekunden klar: ohne Aufwärmphase legen die Jungs mit ihrem Opener "Until You Break" richtig los, um aber beim zweiten Stück "No More" voll auf die Bremse zutreten. Ein Konzept, das sich wie ein roter Faden durchs gesamte Album zieht und dafür sorgt, dass niemals Tristes aufkommt. Und so erstaunt es fast, dass es qualitativ keinen echten Ausreißer gibt, weder positiv noch negativ. Erwähnenswert wäre jedoch noch die Ballade "The Road of Destiny", mit der der Longplayer abgeschlossen wird, welche zum Gedanken schweifen lassen einlädt. Wer jetzt aber glaubt, dass es sich hier um langweilige Durchschnittsware handelt, liegt falsch, denn Spaß macht "Wrong Way to Salvation" alle mal und vielleicht ist es ja das, was die Herren von Norther damit ausdrücken wollten.

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