Seventh Rize - Full Moon


1. Full Moon
2. Dirty Livin'
3. Torn
4. Grey
5. One Last Time
6. Roller Coaster
7. Quicken
8. I'll Be There
9. Wreckage
10. Measure For Measure
11. You're The One

Seventh Rize gründeten sich bereits 1991 in West Texas, USA. Allerdings veröffentlichten sie ihr Debutalbum nach jahrelangem Touren erst 2000. Dies erntete lediglich gute Reviews und darauf folgend unterschrieben sie einen "Indie Deal Gone Bad", der ihnen einen jahrelangen Urlaub einbrachte. 2006 entschlossen sie sich zurückzukommen und ihr Debut "Visceral Rock" erneut zu veröffentlichen.
Nach dem ReRelease folgte der logische Schritt der Arbeit an einem neuen Album, welches nochmals von Bobby Rock produziert wurde. Neu an dieser Scheibe war ein Songschreiber, der nicht auch gleichzeitig Bandmitglied war: Bruce Turgon von Foreigner.

"Full Moon" lässt einen erst einmal an Sonata Arctica denken, der Titeltrack selbst erinnert aber melodisch und stimmlich eher an die guten alten Guns N'Roses. Allgemein vergleichen Seventh Rize sich selbst mit dem frühen Sound von Mötley Crüe und RATT. Ihre Balladen müssten wohl auch einem Vergleich mit Bon Jovi standhalten.
Nun machen große Namen neugierig und setzen Erwartungen, die erfüllt werden wollen. Seventh Rize gelingt dies jedoch nicht. Dass der eine oder andere Song an eine Größe der Zeit erinnert, in die die Texaner musikalisch zu gehen scheinen - ihr Gründungsjahr offensichtlich oder auch die Zeit davor, ist nicht ausreichend und "Full Moon" bietet nichts, was mich als Hörer dazu veranlasst, die Scheibe noch einmal hören zu wollen oder gar etwas, was sich in meinem Kopf festsetzt. Außerdem ist Abwechslungsreichtum etwas, was dem Album absolut fehlt.

Netter Versuch, aber das war wohl nichts.

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