Revengine - The Absence


02. Area
03. The Absence
04. Live With Yourself
05. Characterized
06. Envy
07. Believe
08. Revolver

Dieses Mal haben wir es mit einer finnischen Heavy Rock Band zu tun, die sich 2007 zusammen fand und bereits zwei Demos und eine Studio EP namens „Plan Your Escape“ auf den Buckel hat. Ende 2009 veränderte sich das Line-Up um einen zweiten Gitarristen nebst Sänger und Gitarrist Antti Jokiranta. Damit war das mehr Spielraum für neue Soundexperimente geschaffen. Diese kann man sich nun auf „The Absence“ anhören.

Beim Blick auf die durchaus sehenswerte Aufmachung des Album und insbesondere auf dessen Rücken schleicht sich ein klein wenig Verwirrung auf des Betrachters Gesicht. Zählen die Jungs aus Lapua ihre Songs einfach bei Zwei an und verschleiern Track eins.
Der dient aber an sich mehr als Intro, dennoch ein wenig undankbar ihn so gänzlich die Extistenz streitig machen zu wollen, immerhin bekommt man hier den ersten Eindruck was sich auf „The Absence“ wiederfindet. Die Eindruck schreit allerdings eher „Grunge“ denn „Heavy Rock“, aber lassen wir mal von der Genrespalterei ab. Die Songs schwanken zwischen zerrissenem Grunge/Metal Variationen bis zu ziemlich guten Rocksongs. Soundtechnisch passt das soweit, starke Gitarren, rockige Basslinien und raue Vocals, nur gibt es doch ein „aber“: Es fehlt noch ein wenig das Etwas, manchmal klingt ein Song etwas zu lang oder die mitreißende Hookline fehlt. So braucht das Album schon ein paar Umdrehungen mehr um durchzudringen.

Es sollte wohl alles ein Ticken zu perfekt sein, das passierte schon ganz anderen. Trotzdem empfehle ich rein zu hören, sofern die Musikrichtung passend ist. Und sollten die Herren es mal aus Finnland heraus schaffen und erreichbar sein, sollte man aufhorchen, hier scheint sich ein guter Live Act zu verstecken.

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