Paradox - Riot Squad


01. Suburban Riot Squad
02. Hollow Peace
03. Riptide
04. Rise In Rank
05. Evolution Reset
06. Nothingness
07. No Place To Survive
08. Dream Hero
09. Planet Terror
10. Psychofficial

Knapp anderthalb Jahre nach ‚Electrify' warten die Würzburger nun mit einem neuen Album, nämlich Riot Squad', auf. Fast schon überraschend, musste man nach ihrem Comeback Album ‚Collusion Course' 2000 doch ganze sieben Jahre auf einen Nachfolger warten.
Die Jungs fabrizieren Thrashmetal - und das mit Speed, viel Speed . Solide Riffs in rasantem Tempo und schneidende Soli, so beginnt ‚Riot Squad'.
Und eigentlich geht es auch durchweg so weiter, Luft holen ist nicht. Reihenweise wird man mit fetten Riffs bombardiert. Drummer Roland Jahoda treibt die Jungs immer weiter an, so dass sie gar nicht anders können als ein Riff nach dem anderen zu schmettern. Sicherlich nicht in der Härte die einige andere Bands von sich geben, aber es ist trotzdem Thrash - ein wenig Old School vielleicht.
Dazu bieten Paradox noch greifende Melodien, die einem schnell ins Ohr gehen.
Bei den Vocals fehlt mir allerdings ab und an ein wenig Feuer. Es klingt stellenweise etwas dünn und es würde dem harten Riffing durchaus zu Gute kommen mehr Power im Gesang zu hören. Aber da scheiden sich wohl die Geister.
Mit ‚Dream Hero' geht es doch mal in die Eisen, zeigt aber auch, dass man im Midtempo gute Musik zu bieten hat. So langsam schlagen auch wieder die ‚alten' Metallica Einflüsse an, allerdings klingt das keineswegs abgekupfert, sondern gut inspiriert.
Leider klingt das Album als Ganzes etwas eindimensional. Die Songs kommen einem gut ins Ohr, verweilen aber nicht unbedingt lange dort - zumindest bei mir nicht.

Zusammen genommen ist ‚Riot Squad' mit dem leichten Retro-Charme aber dennoch durchaus hörenswert. Rein hören und selbst entscheiden.

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