One Bullet Left - Armageddon Sunrise
1. Invisible fleshwounds2. Whatever may come
3. Alpha dogs
4. This prayer
5. Into the dark
6. Black widow
7. Feast for the carnivore
8. Love boat morgue (feat. Ozge Oszkan)
9. Chapter III: Mortal Divinity
10. Not our world
11. Reach for the stars
12. Armageddon sunrise
Im Jahre 2005 fanden sich in der Weltstadt Oberhausen fünf Musiker zusammen um sich musikalisch in den Köpfen der Metalwelt festzusetzen. One Bullet Left erinnern dabei durchaus an Bands wie In Flames; sie deswegen aber als billige Kopie abzustempeln wäre schlichtweg falsch.
Modern Melodic Metal mit einer ordentlichen Portion Metalcore sind die Zutaten, mit denen die fünf Ruhrpottler ein Mahl bereiten, das das Trommelfell mit der Zunge schnalzen lässt. Wohl dosierte Aggressivität gepaart mit ständigen, den Fluss jedoch nicht störenden Tempowechseln sind ein Teil, der "Armageddon Sunrise" die nötige Kraft verleiht. Hinzu kommt eine druckvolle Produktion, die sich glücklicherweise nicht wie in diesen Genre oft üblich in den Vordergrund schiebt. Änderungen in Songstrukturen und Melodieführungen wirken stets unaufgesetzt, verleihen dem Sound Eigenständigkeit und bewirken, dass es auch nach mehreren Durchläufen noch neue Finessen zu entdecken gibt.
12 Tracks befinden sich auf dem Silberling, auf dem das Quintett nahezu die gesamten 52 Minuten Vollgas gibt. Einzig "Chapter III: Mortal Divinity" sticht dabei aus der Art und bildet so etwas wie die Verschnaufpause.
Mit "Armageddon Sunrise" liefern One Bullet Left ein mehr als gelungenes Debütalbum ab, welches sofort ins Mark geht. Bleibt nur zu hoffen, dass der Name der Band sich nicht als schlechtes Omen erweist, sondern die Jungs mehr als nur einen Schuss im Lauf haben und auch in Zukunft noch den einen oder anderen Kracher abliefern.
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