Nightmare - Insurrection
01. Eternal Winter02. The Gospel Of Judas
03. Insurrection
04. Legions Of The Rising Sun
05. Three Miles Island
06. Mirrors Of Damnation
07. Decameron
08. Target For Revenge
09. Cosa Nostra [Part I - The Light]
10. Angels Of Glass
Eigentlich muss man die Band niemanden mehr vorstellen, denn die Franzosen fanden sich bereits 1979 zusammen und sind sich in diesen 30 Jahren weitestgehend treu geblieben. Wobei die 30 Jahre ein wenig geschummelt sind, haben die Herren sich doch zwischenzeitlich eine nicht unbedeutende Pause gegönnt. Diese Pause erklärt auch, warum "Insurrection" erst das siebente Album der Jungs ist.
Musikalisch bietet das Quintett Power Metal, wie man ihn in der Regel in Amerika findet.
Schnell wird klar, dass hier keine Neulinge am Werk sind. Arrangements und Kompositionen wissen auf weiter Strecke zu überzeugen und es gibt einige Anspieltipps wie etwa "Cosa Nostra Pt1" oder den Titeltrack "Insurrection".
Ihre Instrumente beherrschen die Fünf und insbesondere das Gitarrenspiel zeigt sich facettenreich. Lediglich Sänger Joe Amore scheint manchmal ein wenig das nötige Lungenvolumen zu fehlen; er macht das aber mit seiner variablen und markanten Stimme wett. Dies stellt er insbesondere bei "Target For Revenge" unter Beweis, einer typischen Power Metal Ballade die recht klischeehaft daher kommt und wenn man so will, den Tiefpunkt des Albums darstellt.
"Insurrection" ist eine solide Metalscheibe, nicht mehr und nicht weniger. Und dies ist vielleicht auch der größte Kritikpunkt. Frei von Ecken und Kanten vermögen die Franzosen sich trotz einiger wirklich guter Songs nicht sich im Kopf der Hörer festzusetzen.
Wer schon Fan dieser Truppe ist, wird auch am neusten Werk seine Freude haben und Freunde des Genres sollten mal ein Ohr riskieren.
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