Moon Madness - All In Between
1. On The Air2. Stroke of midnight
3. Shot through the wing
4. Torn
5. Before itīs too late
6. Too much to lose
7. Ainīt no angel
8. Victims of the moon
9. Thunder
10. On the edge of madness
Mit MoonMadness aus Tampere beweist das Land der 1000 Bands einmal mehr, dass das Potenzial an erstklassigen Musikern in diesem Land schier unerschöpflich zu sein scheint. Nach einigen Single-Veröffentlichungen ist nun endlich der erste Longplayer der Metaler erhältlich. Das Quintett selbst bezeichnet ihre Musik als melodramatischen Heavy Rock gemischt mit Einflüssen der 70er und 80er Jahre.
Das ist auch genau das, was der Hörer bekommt. Schon nach wenigen Sekunden wird klar, wohin die Reise geht. Solider Heavy Metal der alten Schule, ohne dabei ein Gefühl von "Naja, gut recycelt" zu ermitteln. Vielmehr schaffen MoonMadness es, dem Ganzen ihre eigene Note zu geben. Einen wesentlichen Anteil hat hierbei der Gesang von Frontfrau Heidi Bergbacka, deren Stimme irgendwo zwischen Doro Pesch und Anette Olzen einzuordnen ist. Alle Stücke des Albums wirken sehr harmonisch und man bekommt nie das Gefühl, das Gesang oder Instrumente sich in den Vordergrund drängen. Auch wäre es ungerechtfertigt einzelne Songs hervorzuheben, da das Album fast wie aus einen Guss wirkt. Und das ist vielleicht der einzige Kritikpunkt, den man anbringen kann. Es fehlt ein Song der im Kopf hängen bleibt. Im Gegenzug fehlt aber auch ein Stück, bei dem man sofort zur Skip-Taste schielt.
Unterm Strich liefert die Band ein klasse Debüt-Album ab, das zum immer wieder Anhören auffordert.
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