Marduk - Wormwood
1. Nowhere, No-One, Nothing 2. Funeral Dawn
3. This Fleshly Void
4. Unclosing The Curse
5. Into Utter Madness
6. Phosphorous Redeemer
7. To Redirect Perdition
8. Whorecrown
9. Chorus Of Cracking Necks
10. As A Garment
Das 11. Album in 19 Jahren Bandgeschichte. Dies sind die Eckdaten der schwedischen Schwermetal-Institution von Marduk. Dass die Band es dabei geschafft hat, sich immer musikalisch treu zu bleiben, ist vielleicht einer der Erfolgsgeheimnisse der Schweden.
Von jeher zeigten sich Marduk wenig experimentierfreudig und präsentierten ihre Hasstiraden und Kriegsgebrüll. Schon immer ließ die Band nur zwei Meinungen zu ihrer Musik zu: man mag sie oder man hasst sie; eine der wohl am meisten polarisierenden Combos des Genres. Dies hat sich auch auf dem aktuellen Longplayer "Wormwood" nicht geändert, welcher sich nahtlos an den Vorgänger "5:12" anschließt. Die Scheibe klingt 100% nach Marduk und Überraschungen bleiben aus.
Leichte Änderungen im Detail der Musik zeigen aber, dass auch die alten Herren durchaus in der Lage sind sich zu entwickeln. Und wie es sich im Alter ziemt, geschieht dies dezent aber wirkungsvoll.
Provozierend wälzt der Opener "No-Where, No-One, Nothing" dahin, bevor er das schwarze Tor des Hasses öffnet. Es folgen die bewährten und bekannten Arrangements und Tempowechsel. Elend und Verderben sind die Gedanken, die einem durch den Schädel ballern, wenn man dem "Gesang" lauscht. Stampfende Mid-Tempo Passagen finden hier genauso ihren Platz wie wütendes Geknüppel und insgesamt hinterlässt der Silberling einen homogenen und positiven Eindruck.
Sicher werden wieder einige Kritiker auf den Plan treten und der Band Stagnation vorwerfen. Und wie heißt es immer so schön: "Stagnation ist der Tod einer Band". Nun, mindestens einen Punkt widerlegen Marduk, aber unabhängig davon ist "Wormwood" ein gelungenes Album was einmal mehr von den Hörer fordert: "Hate it or love it".
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