Månegarm - Nattväsen
01. Mina Fäders Hall02. Nattsjäll-Drömsjäl
03. Bergagasten
04. I den Svartaste Jord
05. Hraesvelg
06. Vetrarmegin
07. Draugen
08. Nattväsen
09 . Delling
1995 entstand bei drei Schweden die Idee eine Band zu gründen und so schnellen und primitiven Metal zu spielen wie es geht - und die Texte sollten in schwedisch sein. Angekommen sind Månegarm bei ‚Pure Viking Metal.
Auf ihrem nunmehr sechsten Album ‚Nättväsen' [zu Deutsch: "Nachwesen"] mischen sie wieder Speed mit lockerem Gefiedel, schweren Riffs und herb rauem Gesang.
Begonnen wird mit ‚Minä Fäders Hall' und einem kurzen lallenden ‚heyho' Singsang, blitzartig abgelöst von einem donnernden Riff und man ist mitten in der ersten Strophe. Der Song geht zwischendurch sehr folkig zu, aber überzeugt. wohl auch durch Erik Grawisos kriegerisch geifernde Vocals.
Auch in den anderen Tracks mischen sich Black Metal mit nordisch-folkloristischen Melodien und die Zwischenspiele von Jan Liljekvist an der Violine gehen einem dabei gut ins Ohr. Es wird eine gelungene Abwechslung sowohl tempomäßig als auch gesangstechnisch geboten. So wird bei ‚I Den Svartaste Jord' mit schweren Riffs eingeleitet und immer wieder zwischen melodischer Violine und schnellen Metal Parts variiert. Hingegen kommt der Titelsong ‚Nättväsen' rockig und leicht daher. Mit schönem Mitgröhl Part und wunderbar eindringender Hookline.
Die Band wartet mit kraftvollem Viking Metal auf und hat die eingängigen Folkmelodien gekonnt in ihren Metalsound integriert. Klar, neu ist das nicht und man kann sicher Parallelen zu anderen Bands des Genres ziehen, aber Månegarm klingen trotz allem einfach irgendwie wie Månegarm.
Auch wenn die fünf Schweden auf ausufernde Arrangements verzichten ist das, was sie da machen, sicherlich kein primitiver Metal. Aber immerhin wird in Schwedisch gesungen.
Fazit: An alle Wikinger, Met einpacken und los zum Beutezug um sich ‚Nättväsen' zu ergattern!
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