Lucky Bastardz - Hated For Who We Are


1. Devil Cum
2. Bite Your Heart
3. I'm A Rocker - Don't Blame Me
4. Captain Highway
5. Flame Rock N Roll
6. At What Time - Does My Breath Stop?
7. Rotten Pussy
8. Same Shit, Different Day
9. Evil's Bride
10. Another LBZ nite
11. Café Racer
12. LBZ Truth
13. Reborn Again

"Die aus Italien kommenden Lucky Bastardz liefern double-kick engine rock'n'roll der härteren Gangart. Ihr Stil ist rau und schnell, roh und dreckig und ihre Einflüsse finden sich, um nur einen zu nennen, in den Erschaffern ihres Genres: Motörhead. Dies ist die Ära des neuen dreckigen Rock'n'Roll - Dirt'n Roll."
So der kurze Vorstellungstext der Plattenfirma zu Lucky Bastardz.
Eigentlich war es als Spaß gedacht, als die Idee zur Band auf der Secret Sphere Tour im Sommer 2008 in Nordeuropa aufkam, wurde aber schnell zur Tatsache und nach ein paar Wechseln an den Drums war im Frühjahr 2009 das Lineup komplett und man machte sich auf ins Studio, um das Debutalbum aufzunehmen.

Mit Ausnahme des Akustikstücks "Another LBZ nite" und des balladigen "At What Time - Does My Breath Stop?" lassen sich keine melodischen Unterschiede zwischen den einzelnen Songs ausmachen und die 13 Stücke laufen irgendwie an einem vorbei, ohne die Aufmerksamkeit des Hörers zu erregen. Insgesamt ist keine wirkliche Stilrichtung erkennbar, denn es finden sich Elemente des Rock, Sleaze, Metal aber auch des Rockabilly zusammen, die hier zu einem undefinierbaren Mischmasch vereint werden, so dass es dem Hörer schwer fällt, sich in der Musik einzufinden.
Auffällig ist Geppos tiefe, grunzige Stimme, leider fehlt es ihm an Variationsreichtum. Besonders positiv hervorzuheben ist Marks präzise Doublebass. Leider ist das Schlagzeug zeitweise zu dominant ausgesteuert, denn auch wenn es möglicherweise den besten Teil der Band ausmacht, sollten die Rhythmusinstrumente nicht allzu sehr in den Vordergrund gestellt werden und somit auch den einen oder anderen raffinierten Gitarrenlick, der den Hörer durchaus mitreizen könnte, in den Hintergrund drängen. Die Produktion lässt von klanglicher Seite insgesamt zu wünschen übrig und wäre wenn überhaupt für ein Demo ausreichend gewesen.

Schlussendlich muss ich zugeben, dass ich froh war, als ich alle Songs durchgehört hatte und die Scheibe ausmachen konnte.
2 Flaggen für das Schlagzeug.

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