Leverage - Circus Colossus
01. Rise (instr.) 02. Wolf And The Moon
03. Movie Gods
04. Worldbeater
05. Rider Of Storm
06. Legions Of Invisible
07. Revelation
08. Don't Keep Me Waiting
09. Prisoners
10. Broken Wings
Das dritte Album der Finnen aus Jyväskylä ist noch nicht in den Läden erschienen, da melden sie sich bereits mit einem Wechsel im Line Up zu Wort: Sami Norrbacka ist neuer Bassist bei Leverage. Der originäre Basser Pekka Lampinen ist aus privaten Gründen zurück getreten. Norrabacka war bereits das gesamte Jahr 2009 Leverages Live-Bassist und ist jetzt offizielles Bandmitglied.
Es sind keine zwei Jahre vergangen, seit Leverage ihr Album "Blind Fire" veröffentlichten und sind jetzt mit ihrem neuen Longplayer am Start. "Circus Colossus" nennt sich die Scheibe und ein großartiges Spektakel aus dem Bereich des Melodic Metal kommt einem hier auf die Ohren. An Bombast wird nicht gespart und so haut einen nicht nur das Klangvolumen der Scheibe um.
Mit "Rise" ballert vom Start weg ein episch orchestral instrumentales Intro aus den Boxen. Diese zum Anfang aufgebaute Stimmung zieht sich durch das gesamte Album, welches einen bombastisch voluminösen Klangteppich ausbreitet, vor welchem Pekka Heinos mächtige, ausdrucksstarke Stimme vollen Einsatz zeigt. Dabei sind die Melodien einerseits vorhersehbar, besonders in den Refrains, welche somit an Eingängikeit kaum zu überbieten sind. Unterbrochen werden sie jedoch immer wieder von imposanten Instrumentalparts.
"Circus Colossus" ist modern klassischer Stadionrock mit Operntouch - wie in den 1980ern, nur viel besser. Eine gelungene Scheibe, nicht nur für Fans des Bombast-Melodic-Metal, sondern für alle, die sich gerne in einem Soundteppich legen wollen.
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9 / 10