Killer Aspect - How does it work?


01 TV
02 Bloodshot
03 How does it work
04 Losers
05 Rock'n'Roll
06 Plush
07 Kissing Goodbye
08 Bonfire
09 Skyscraper
10 Beautiful Morning
11 Fragile
12 Fireworks
13 Best of Debido


Wie heißt es doch gleich so treffend? Man hat nur einmal die Chance für einen ersten Eindruck. Das haben sich Killer Aspect bei der Umsetzung ihres Debütalbums auch gedacht und hinterlassen selbigen mit Nachdruck.
"How does it work" startet mit der Singleauskopplung "TV" und diese versteht es durchaus, sich mit ihrer eingängigen Melodie langsam aber sicher ihren Weg ins musikalische Gedächtnis des Zuhörers zu bahnen.
Zeitweise lässt sich die eine oder andere Parallele zu Bands wie Lost Prophets und ähnlichen Vertretern ziehen und auch den Gedanken an Sunrise Avenue kann man nicht komplett wegschieben. Dennoch wird deutlich, dass die fünf finnischen Musiker durchaus bemüht sind, ihren eigenen Stil zu kreieren, um sich so eine gewisse Einzigartigkeit zu erarbeiten.
Fans ihrer Musik zu finden, wird der Band sicher nicht schwer fallen, haben doch mehr Tracks als nur die ersten zwei Singles ("TV" & "Bloodshot") Radiopotential und zeichnen sich durch eine gewisse Massenkompatibilität aus.
Zwar hat man gerade im Mittelteil der Platte ein wenig das Gefühl als hätte die Band ihre anfängliche Dynamik irgendwo im Verlauf der Songs verloren, doch spätestens beim letzten Lied, der Ballade "Best of Debido" wird man wieder hellhörig, versteht dieser Titel es doch auf Anhieb zu gefallen.
Mit ihrem energiegeladenen Rock, in dem auch die poppigen Elemente nicht zu kurz kommen, haben Killer Aspect zwar das Rad nicht neu erfunden, sie liefern aber kurzweilige musikalische Unterhaltung und bei erneutem Hören sogar mehr als anfänglich vielleicht erwartet.
Ohne die Band bisher je spielen gesehen zu haben, bin ich doch fest davon überzeugt, dass Killer Aspect zu den Gruppen zählen, die erst live aus den Vollen schöpfen - und dann aber so richtig. Der Tonträgerkauf sollte also definitiv einen Gigbesuch nach sich ziehen, wage ich doch die Theorie aufzustellen, dass der Silberling für den einen oder anderen dann sogar Lieblingsplatten-Potential entwickeln könnte.

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