Insane Affection - Sweet Chili Sauce
1. Shut Up I Love This Song2. Black Lake
3. Flying Dead Bird
4. Ats
5. Et Tu Brute
6. Nature Of Pain
7. Insane Affection
8. Centuries Of Abuse
9. Waves
10. J.I.M.I
Seit Bassist TB Turunen 2008 zur Band stieß, haben Insane Affection ein festes Line Up, aber die Wurzeln der Band gehen bis mindestens 1998 zurück.
Nach zwei Demos präsentieren sie mit "Sweet Chili Sauce" ihr selbst produziertes Full-Length-Debut, harter aber melodischer Finnenrock mit grungigen Einflüssen.
Auf den ersten Eindruck erscheint dieses antriebslos, monoton und die ersten vier Tracks ziehen sich einfach so dahin. "Et Tu Brute" bildet mit seinem eingängigen Refrain und leicht mitsingbaren Texten einen Lichtblick, der aufhorchen lässt. Allerdings ist die Freunde bald getrübt und erst der selbst betitelte Song "Insane Affection" kann mit seinen Gitarrenhooks im Intro wieder überzeugen. Diese bleiben auch das gesamte Lied über eine positive Erscheinung des Albums, gesanglich ist das Stück eher eines der fragwürdigsten auf der Scheibe.
Im zweiten Durchlauf schleicht sich bei einzelnen Songs der Wiedererkennungswert ein und gute Gitarrenläufe stechen immer öfter hervor. Mr. Jones Gesang bleibt aber weiterhin gewöhungsbedürftig. "Sweet Chili Sauce" ist kein Album, was man mal eben kurz durchhört und dabei in seiner vollen Bandbreite erfasst hat, immer wieder finden sich bei erneutem Spiel Finessen. So soll es sein!
Zu Gute halten sollte man Insane Affection auch, dass ihr Debut lablelos entstand und ohne außenstehenden Produzenten. Zur Folge hat dies, dass das Album nicht überpoliert sondern eher rau klingt, ungeschliffen - und das macht Hoffnung auf mehr, wenn sich denn ein Lable für den Vierer aus Espoo findet.
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