Greed - Burn It Down


1. Fifteen Years
2. Burn It Down
3. Bring Out The Dead
4. Go Go Go
5. Black Hawk
6. Timebomb
7. Time Will Tell
8. Wanted
9. One Second Behind
10. Get You
11. Falling Down

Es gibt CDs die legt man ein und denkt: ‚Oh, nett.' oder ‚Die sind ja mal gut!' oder auch ‚Furchtbar.' Und dann gibt es Musik die man einlegt und die die Stimmung einmal komplett aufhellt - Willkommen bei Greed und ihrem Jüngstem: ‚Burn It Down'.

Die Schweden machen nicht ganz untypisch in einer Mischung aus Sleaze und Glam mit deftigem Einschlag Richtung Hardcore und Punk. Und das nicht erst seit gestern, wenn auch als Debut in dieser Konstellation. Allerdings finden sich bereits bekannte Gesichter im Line-Up wieder, Jonas Petersson von den Glorious Bankrobbers zum Beispiel.
So gibt ‚Burn It Down' auch ab dem ersten Takt Vollgas, ‚Fifteen Years' nennt sich der Opener und reißt sich an dreckig klingenden Gitarrenriffs und kurzen Soli auf. Danne Anderssons Stimme wirkt zwar immer wieder Mal etwas in den Hintergrund gedrängt, fügt sich aber durch den rauen und abgewetzten Timbre einfach perfekt in den Sound. Folgesong ‚Burn It Down' lädt ebenso zum Tanzen und mit einstimmen (Burn it down! Burn it down! Burn it down!!) .
Das zieht sich auch weiter durch das Album, mal geht es kurzfristig eine Ticken ruhiger zur Sache wie bei ‚Get You', aber selbst da gibt es keine Abweichungen und es rockt dennoch kräftig.

Nach 38 Minuten ist der Spaß aber schon vorbei, schade. Aber wozu gibt es die Repeat Taste?

Dennoch gibt es dafür den berühmten Abzug in der B-Note. Das Album ist durchaus gelungen, es könnte hier und da noch gefeilt werden, aber umso eher freut man sich ja auf das nächste Werk, wo es vielleicht ein wenig definierter und auch noch etwas einzigartiger klingen darf.

Fazit: Mit allen ‚wenn' und ‚aber' - das Album ist gut und sollte von jedem der diese Richtung Musik gern hat mal begutachtet werden.

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