Forgery - Harbouring Hate


1. Equilibrium
2. Harbouring Hate
3. Stained
4. Subdued Wrath
5. Black The Sky
6. Raw By War
7. Sever
8. Turns To Dirt
9. Dormant
10. In Pain

Eigentlich wurde Forgery bereits 1990 gegründet, nach einigen Demo Aufnahmen unterbrach man in Mitte der Neunziger die kreative Arbeit aber und fand sich erst 2002 wieder. Nach einigen Live Auftritten spielten sie Sommer 2006 ihr erstes full-length Album 'Core' ein.
Drei Jahre und einen Drummer später stellen die Vier nun ihr neues Thrash Werk ‚Harbouring Hate' vor.

In den ersten 60 Sekunden reißt Opener ‚Equilibrium' die Aufmerksamkeit an sich. Die Norweger spielen schnellen, aggressiven Thrash Metal, den sie mit einer klaren Rhythmik und schweren Riffs beleben. Die kräftige, individuelle Stimme von Sänger Anders Moen verleiht dem Stil des Quartetts dabei die nötige Power.
Die allgegenwärtige Aggressivität zieht sich kompromisslos durch das ganze Album. Kurze Tempowechsel lassen einen immer wieder aufhorchen. Die harten Drums schleudern einen kräftig hin und her und wenn man damit durch ist, reißen die Gitarren einen um. Musikalisch gibt es da auch eigentlich nichts zu meckern, ihre Instrumente beherrschen die vier Norweger definitiv.
Fakt ist: In erstem Durchlauf geht dem Album einiges an Charme verloren und man neigt schnell dazu es nur als ein weiteres Thrash-Album abzutun. Einige Umdrehungen später allerdings gewinnt die Scheibe an Potential und fetzt ordentlich.

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