Fall Of Empyrean - A Life Spent Dying


1. Bereft
2. Breathe Deep The Cinders
3. Vast But Desolate
4. Anhedonia
5. The Air Is Still
6. A Long S
lence 7. Lifeless In My Arms
8. Veins Split Wide
9. Catharsis

Bereits 2007 spielten die US- Doom Jungs von Fall Of Empyrean das Album ‚A Life Spent Dying' ein. Zwei Jahre später fand sich erst der passende Plattenvertrag und nun ist das Werk endlich auf dem Markt. Zusammen mit ihrer ersten Demo CD kommen die Fünf damit auf Album Nummer vier und wandern immer noch auf dem schwermütigen, emotionalen Pfad des Doom Metals - mit kräftigen Death Einschlag.

‚A Life Spent Dying' überraschte mich mit dem Opening ‚Bereft' mit einer sehr zarten einfühlsamen Melodie, welche darauffolgend von ‚Breathe Deep The Cinders' aufgenommen wird, schleppend und melancholisch, dennoch treibend und zum Ende immer kraftvoller, bis sich die fünf Musiker plötzlich im hämmernden Death Metal wieder finden.
Genau diese Abwechslung und Eingängigkeit zieht sich durch das gesamt Album, immer etwas schwermütig, nachdenklich und dann wieder ausbrechen brutal. Die Wandlungen in den Songs und im Album vollziehen sich dabei fließend und verwoben. Klare Melodiestränge halten den Hörer fest und Tempo- und Stimmungswechsel halten das Album spannend. Mit ‚Anhedonia' bringen die Jungs aus Arizona Akustik Gitarren in den Vordergrund und geben eines von zwei entspannenden Instrumental Tracks zum Besten. Allerdings ist das nur eine kurze Ruhepause, denn einen Song weiter hält sie nichts mehr und sie preschen mit ‚The Air Is Still' wieder auf zur härteren Gangart.
Mit ‚Catharisis' findet sich nicht nur der Abschluss der Platte, sondern auch noch mal alles an Härte um den Hörer wachzurütteln, damit er nicht vergisst die Repeat Taste zu drücken…

Empyrean haben mit ‚A Life Spent Dying' einen schwermütigen Doom-Brocken geschaffen, welcher geradezu einlädt die Augen zu schließen oder die Anlage so weit aufzudrehen damit die Welt außerhalb von den treibenden Songs ausgeschlossen wird. Dabei wirkt das Album trotz der dröhnenden Gitarren und Richard Medinas dunklen eindringlichen Stimme nicht annähernd so deprimierend wie es der Titel zu sein vorgibt. Die vielseitigen zum Teil sehr zarten Melodien lockern an dieser Stelle das Gesamtbild doch auf.
Dennoch bleibt das Album ein Leckerhappen für Freunde des etwas härteren Doom Metals - Also rein hören!

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