Draconian - A Rose For The Apocalypse


01. The Drowning Age
02. The Last Hour Of Ancient Sunlight 03. End Of The Rope
04. Elysian Night
05. Deadlight
06. Dead World Assembly
07. A Phantom Dissonance
08. The Quiet Storm
09. The Death Of Hours
10. Wall Of Sighs

2008 gab es das letzte Album aus dem Hause Draconian, dann war es einige Zeit ruhig um die Band aus Schweden. Nun ist endlich ihr vierter Output da, mit dem wundervollen Titel „A Rose For The Apocalypse“.

Gothic Metal mit Doomeinschlag trifft wohl am genauesten, was sich auf der Scheibe wieder findet. Zu Beginn vom Opener „The Drowning Age“ geht es zunächst ein wenig flotter als vielleicht erwartet los, aber spätestens mit Einsatz der tiefen Growls von Anders Jacobsson sind alle Zweifel auf und davon. Im Zusammenspiel mit Lisa Johansson und ihrer wandelbaren Stimme finden Draconian spielend leicht ihre persönliche Note in dem doch sehr überlaufenen Genre.
Die Schweden bieten aber durchaus mehr als zwei Gesangstalente und so gestaltet sich der Sound auf „A Rose For The Apocalypse“ wechselhaft und die düstere, von tief gestimmten Gitarren untermalte Stimmung wird immer wieder durch klare Melodieläufe aufgehellt. Auch diverse Tempowechsel in und zwischen den Songs tragen ihren Teil dazu bei. Trotz durchaus unterschiedlicher Songstrukturen ergibt das Album ein Ganzes. So geht „Death Of Hours“ recht schwerfällig zu Werke und lässt die Riffwände vor sich her wälzen, während „End Of Rope“ weit leichtfüßiger daher springt.
Immer und immer wieder springen einen aber die intensiven Melodien an, welche zusammen mit den Gesangsleistungen von Anders Jacobsson und Lisa Johansson diese unglaubliche Atmosphäre aufbauen. Immer düster, aber nie zu schwer und immer direkt ins Ohr.

Was heißt das im Ganzen? Freunde der Band werden an dem Album sicherlich ihre Freude haben und alle, die dem Genre wohlgesonnen sind sollten hier dringend mal rein hören.

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