Dead End Circle - Truth Or Consequences
01. God Send02. Walls Of Hypocrisy
03. Skintro
04. Scars
05. In The Name Of Honor
06. Entropy
07. Another Empty Sunday
08. M-26-7
09. Bury Your Notion
10. Last March
Bereits ein Demo und die ansehnliche EP ‚The Demon Within Us' gibt es von den Hamburgern von Dead End Circle zu vermelden. In Eigenregie veröffentlichten sie darauf im Mai letzten Jahres ihr Debütalbum ‚Truth Or Consequences', welches nur exklusiv via www.rockcd.de zu beziehen ist.
Aber nun zu den wichtigen Dingen. Kaum hat man die Scheibe eingelegt, donnert es schon heftig aus den Boxen, Opener ‚Godsend' setzt auf peitschende Riffs und druckvolle Vocals. Mit diesem Grundrezept kommt eigentlich das ganze Album aus.
Naja fast, es finden sich mehr Facetten in den Songs, als man ihnen anfangs vielleicht zugestehen möchte. Die Band selbst beschreibt den Sound mit ‚Death Metal meets Hardcore', was aber eigentlich dem Album nicht ganz gerecht wird. Denn neben den dynamisch derben donnernden Riffs wie in ‚Scars', finden sich immer wieder auch Ohrwurm Melodien wie bei ‚Walls Of Hypocrisy'. Der episch lange Song ‚In The Name Of Honor', welcher mit über sieben Minuten daherkommt, gibt das Ganze in Reinform wieder. Der Song startet erwartungsgemäß mit schnellen Riffs und treibenden Drums. Sänger Mirko schreit sich die Kehle blutig und dennoch führt inmitten dieser Wucht ein eindringlicher Melodiestrang die brachiale Masse zu einer gelungenen Einheit. Kurz nach der Hälfte bricht der Song und es kommen unverzerrte Gitarren zu Recht und Ruhm, die sich langsam ins Hirn brennen. Die Vocals schrauben auch einen Gang runter und kommen so eindringlicher und Clear daher.
Dieser Entspannungsmoment ist aber nur von kurzer Dauer, ‚Entropy' legt danach heftiger los. Abschließend gibt es dringend noch ‚Last March' zu erwähnen, hierbei passt einfach alles und rein hören ist dringend empfohlen.
Wenn man auf das Album insgesamt blickt, merkt man schnell, dass man was ziemlich Anständiges in den Händen hält. Was sicherlich nicht zuletzt an Eike Freese (Callejon & Dark Age) liegen mag, er produzierte das Werk nämlich.
Ab und an driftete ich beim Hören etwas ab, immerhin ist das Konzept der Band genau das, welches viele Bands im Augenblick gerade verfolgen. Dennoch holten sie mich immer wieder ein und zurück und das heißt, Dead End Circle unterscheiden sich doch erheblich von anderen Genre Bands. Definitiv mal ein Ohr reinhalten und vielleicht mal Ausschau nach einem Live Auftritt halten. Das könnte sicherlich richtig Spaß machen.
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