Chad Smith's Bombastic Meatbats - Meet The Meatbats
1. Need Strange2. The Battle For Ventura Blvd.
3. Oh! I Spilled My Beer
4. Tops Off
5. Death Match
6. Night Sweats
7. Pig Feet
8. Lola
9. Bread Balls
10. Into The Floyd
11. Status Spectrum (Bonus Track)
Wenn man in den letzten Tagen in Los Angeles unterwegs war, sah man in vielen Bushaltestellen Poster von "Meet The Meatbats". Nicht wirklich attraktiv die Zeichnungen, auf denen Comictierfiguren mit Fleischklößen beregnet werden. Vielleicht sollten diese Poster einfach nur neugierig machen, vielleicht sahen wir sie uns aber auch nicht genau genug an - jedenfalls schlossen wir am Ende darauf, dass hier ein neuer Kinofilm angekündigt wurde.
Offensichtlich weit gefehlt, denn kürzlich landete die entsprechende CD dazu auf meinem Tisch.
Vor knapp vier Monaten veröffentlichte Chat Smith mit Chickenfoot ein Album und betourte dies. Jetzt hat er mit den Bombastic Meatbats ein Soloalbum am Start. Da fragt man sich bald wirklich nicht mehr, warum man von den Red Hot Chilli Peppers nichts Neues hört.
Ebenso wie Chickenfoot entstanden auch die Meatbats mehr oder weniger zufällig in Jam Session. Chad Smith, Jeff Kollman (Gitarre) und Ed Roth (Keys) jammten zum Aufwärmen auf der Glenn Hughes Tour und auch während Studiobesuchen und dabei kam Chad auf die Idee, dass man dies aufnehmen sollte. Mit Kevin Chown war bald ein Bassist gefunden.
Sie fusionieren klassischen Rock, Old School Funk, Punk und 70'er RnB mit einem Hauch Jazz und Soul. Das Ganze bleibt instrumental und erweckt den Anschein, Filmmusik zu sein, zu der jedoch der Film fehlt. Die entsprechenden Zeichentrickfiguren sind jedoch bereits vorhanden.
Instrumentalmusik mit elektrischen Tonwerkzeugen vermittelt dem Hörer den Eindruck, sich in einer Jam Session zu befinden. Dies ist auch genau das, was die Bombastic Meatbats tun - zudem sie die Songs auch noch Live einspielten. (Das heißt, alle vier spielten während der Aufnahmen gemeinsam und nahmen so auf; nicht jedes Instrument für sich und im Nachhinein werden die verschiedenen Spuren zusammen gemischt.)
Allerdings fehlt der Anschein der Vollständigkeit und der Vollendung der Stücke, welchen man bei der Verwendung von klassischen Elementen ohne Gesang durchaus vermittelt bekommt.
Jammen gut und schön und über die Fertigkeiten der hier beteiligten Musiker gibt es nichts zu streiten, aber hier fehlt einfach etwas.
Wer jedoch moderne Musik zum Entspannen sucht, der sollte hier unbedingt zugreifen.
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