Battlelore - Doombound
01. Bloodstained02. Iron Of Death
03. Bow And Helm
04. Enchanted
05. Kärmessurma
06. Olden Gods
07. Fate Of The Betrayed
08. Men As Wolves
09. Last Of The Lords
10. Doombound
11. Kielo
Die Finnen von Battlelore melden sich gut zweieinhalb Jahre nach ‚The Last Alliance' zurück. Wieder begleitet von den Tolkienschen Erzählungen, genau genommen geht es dieses Mal um Tolkiens Werk ‚The Children Of Húrin' und dessen tragischen Held Túrin Turambar.
‚Doombound' heißt das Werk von Seiten Battlelores und ist das erste seiner Art in der Bandgeschichte. Nein nicht das erste Album, aber das erste Konzeptalbum. Womit sich auch zum ersten Mal nicht nur verschiedene Charaktere in den Songs wieder finden, sondern sich das Album auf die Abenteuer dieses einen Protagonisten fokussiert.
So füllt sich zwischen donnernden Riffs und glasklaren zarten Melodieläufen die Geschichte von Túrin Turambar mit Leben. Es beginnt die beinahe einstündige Reise zunächst etwas ruhiger mit ‚Bloodstained' und klingt, nun ja, nach Battlelore eben. Kurz nachdem die kraftvolle Stimme von Tomi Mykkänen uns begrüßte, unterbricht der Elfengesang von Kaisa Jouhkis ihn und schon stehen wir sind mitten in der Geschichte. Die erschaffene drückende Atmosphäre fängt einen sogleich ein und die zarte Melodie zieht einen in den Bann.
Die ausgedehnten Klangkulissen zeigen die volle Bandbreite der Band, von kunstvoll arrangierten sinfonischen Stücken, wie ‚Enchanted' ‚auf dem die liebliche Stimme Kaisa Jouhkis dominiert, bis zu harten rifflastigen und niederschmetternden Songs in denen Tomi Mykkänens düstere Stimme die Oberhand gewinnt. Aber nicht nur das, ‚Bow And Helm' schlägt kräftig in die Richtung Paganmetal aus. Es findet sich aber auch etwas in heimischer Sprache auf der Scheibe ‚Kärmessurma' - mit klaren Hooklines und ziemlich kraftvoll.
Das Ende, durch ‚Doombound' und ‚Kielo', entwickelt eine ganz eigene Dynamik welche ein mehr als gelungener Abschluss für das Album und den Erzählungen Turambars bildet und Gänsehaut hinterlässt.
Wir sehen, auf ‚Doombound' gibt es einiges zu entdecken und wenn man dann auch noch Gelegenheit findet den Texten zu lauschen, geht die Rechnung sicherlich auf. Durch die verschiedenen Einflüsse gibt es einiges an Abwechslung und die Geschichte hat so etwas wie einen Spannungsbogen. Gewohnt etwas düster, aber durchweg mitreißend entpuppt sich das neuste Werk der Finnen und schreit geradezu: ‚Hör mich!'
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