Five Finger Death Punch - War Ist The Answer
01. Dying Breed02. Hard To See
03. Bulletproof
04. No One Gets Left Behind
05. Crossing Over
06. Burn It Down
07. Far From Home
08. Falling In Hate
09. My Own Hell
10. Walk Away
11. Canto 34
12. Bad Company
13. War Is The Answer
Nach ihrem zwei Jahre zurückliegen Debut Album - mit dem die Kalifornier so ziemlich alles an Awards in den Staaten abräumten was zu haben war - wurde das neue Werk von Fans und denen die es noch werden wollten heiß erwartet. Zu Beginn gab es jedoch kleine Unsicherheiten, als die Single ‚Hard to see' vorgestellt wurde. Die zwar durchaus auch 5FDP ist, aber eher zur melodisch intensiven Seite der Band gehört. Auch ich machte mir Gedanken, die Jungs werden doch nicht ihren Sound verloren haben?
Also rein mit dem neuen neuen Silberling. Vielen Dank, gleich mit dem ersten Ton von ‚Dying Breed' wurde ich schlagartig eines besseren belehrt. Das Stück feuert direkt los und Sänger Ivan Moody lässt nicht mal erahnen, dass die Band durchaus auch melodische Facetten hat und das Ganze ist noch steigerungsfähig wie ich bei ‚Burn it down' freudig feststellen darf.
Wie auch schon auf dem Vorgänger sind neben dem teils kräftig, teil groovigen Schlagzeug auch die Gitarren zwischen fetten Riffs und großen Soli hin und her gerissen.
Aber es geht auch anders: Als sich ‚Far from home' das erste Mal seinen Weg in meinen Kopf bahnte, saß ich in der Bahn. Melodiös ist das eine, aber das hier ist eine Ballade, mit Drum und Dran und Streichern und Klavier. Absolut unerwartet.
Ivans atemberaubende Stimme hat mich dann auch prompt meine Station verpassen lassen. Was er aus seiner Stimme macht ist mehr als beeindruckend. An sich ist es eine wahnsinns Vielfalt, was die Fünf einem da bieten.
Aber das allein ist nicht das was 5FPD auszeichnen und wie um es zu beweisen ist ‚Canto 34' ein reines Instrumentalstück. Bandgründer und Gitarren Virtuose Zoltan Barthory lässt sich vollkommen gehen und lässt seinem Instrumenten mal ein wenig vom Scheinwerferlicht.
Wieder mehr Text und Speed gibt es beim Cover von ‚Bad Company'. Live schon einige Male zum besten gegeben, gibt's sich das weniger Blues lastig dafür umso eingehender - etwas zum mitsingen halt.
An sich ist das Album genau das, was die Band schon ausmachte: Aggression und hasserfülltes Gebrüll, große Melodien, Sinnvolle und eingängige Texte, Facettenreiches und überraschendes Zusammenspiel. Sicherlich nicht das Härteste, aber echt gute Musik eben.
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9/10