45 Degree Woman - Revival
1. I Don't Like Today2. Bugs
3. Alone
4. I Believe
5. Endless Ocean
6. God
7. Close To Me
8. Blame
9. Highway
10. Violent Tears
45 Degree Woman gründeten sich 1995, noch ohne Sänger Mikko Viman. Er stieß im Jahre 2000 zur Band. Sie haben sich in den letzten Jahren in der finnischen Rock Metal Szene einen Namen gemacht. Zusammen mit HIM tourten sie Ende 2008 zum Helldone Festival durch Finnland und haben beim Internationalen Publikum neue Fans dazu gewonnen.
Ihr erstes Album "How To Handle The Pain", in dem es um die Verluste im Leben geht und den damit verbundenen Schmerz, veröffentlichten sie 2006. Ein eher ruhigeres Album.
Mit dem neuen Album "Revival", das am 25.02 erschien, schlagen die Jungs ganz andere Töne an. Alleine durch die härten Riffs, die sich durchs Album ziehen, ist das Werk insgesamt rockiger. Zum größten Teil geht es um den Glauben an das Gute und an die Liebe.
Beim Booklet macht es sich bemerkbar, dass der Glaube ein größeres Thema im Leben der Jungs ist. So empfinde ich es jedenfalls, wenn ich mir das Booklet anschaue. Die vielen Abbildungen von Kreuzen, Rosenkränzen, der heiligen Maria und Jesus sind kunstvoll gehalten. Die Songtexte sind handgeschrieben und sehen aus wie Liebesbriefe, die auf jeder Seite verteilt sind.
Beim ersten Song "I don't live today" hört man gleich die härteren Riffs. Der Song hat Ohrwurmpotenzial, wie auch "Close to me". Beide sind sehr eingängig und verleiten einen zum Mitsingen.
Das Album verfügt über spanische Elemente, die bei "Bug", "God" und " Violent Tears" auftauchen. Deutlich wird dieses durch Trompeten, die einem das mittelamerikanische Feeling vermitteln und eine spanisch sprechende Frauenstimme, die am Anfang der Songs zu hören ist. Es klingt so, als höre man bei einem Telefongespräch zu.
Die Stimme vom Sänger Mikko Viman ist sehr kraftvoll. Er hat einen schönen Ausdruck in der Stimme und kann damit die vielen Gefühlslagen im Album gut übermitteln. Mal etwas sanfter und ruhiger, dann wieder mit viel Volumen und Power in der Stimme, bei den härteren Stücken.
Etwas ruhigere Stücke gibt es auch auf dem Album, wie z.B. "Alone". Wie ich finde ein sehr schöner Song. Es ist ein Liebeslied und mal eine schöne Abwechslung in der Klangweise zu den anderen Songs.
Zum Schluss wird es bei "Violent Tears" noch mal rockiger. Der Song besitzt ein längeres Outro, indem die Trompeten wieder zum Einsatz kommen.
Beim Album fällt auf, dass keine große Abwechslung in den Songs zu finden ist. Die Songs ähneln sich, besonders die rockigeren Stücke.
Die Highlights auf dem Album sind "I don't live today", "Close to me" und "Alone". Die Songs haben Singlepotenzial.
Im großen und ganzen ist "Revival" eine Steigerung zum ersten Album und verspricht schon mehr.
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