Slash, Surviving Guns n’Roses, Velvet Revolver & Rock’s Snake Pit
Paul Stenning
"A human cartoon of hair, super-strength cigarettes and the rock world's most famous top hat, Slash is one of the most iconic guitarists in recent memory. Although born in Stoke-on-Trent, this one-off guitarist came to prominence through the debauchery and stellar chart success of the American west coast's Guns N' Roses; Slash's highly productive but volatile relationship with lead singer Axl Rose led to a perhaps inevitable split in the mid-90s. Moving on first to his own Snakepit project, then a blues band, then on to a career as one of the world's most sought after soloists, Slash's profile has finally returned to its highest peak with the formation of the outrageous and hugely successful Velvet Revolver, a super-group of rock stars that lives life as hard as his former band-mates ever did. His story is inevitably one of massive rock and roll excess, exhausting and famous live shows, fiery confrontations with other musicians but also of incredible discipline, a unique natural musical gift and, of course - through "Sweet Child O' Mine" and "Paradise City" to name but a few - the creation of some of rock music's most legendary songs."Diese Biographie ist weder offiziell noch autorisiert.
Geschrieben wurde sie aus der Sicht eines Fans, der Slash bewundert und einen hochachtungsvollen Tribut an eine Ikone des Rock n’Roll verfasst.
Stennings Buch ist eine Zusammenstellung bzw. Zusammenfassung von zuvor veröffentlichten Artikeln und Interviews und es entstand, bevor Slash seine Autobiographie veröffentlichte. Stennings ausgeführte Fakten stehen dabei teilweise im Widerspruch zu anderen Publikationen, beispielsweise eben erwähnter Autobiographie, aber auch der von Steven Adler oder den unautorisierten Werken über Axl Rose und Guns n’Roses. (Links siehe rechts) - und wenn es um die Nahtoterfahrung eines gewissen Herrn Sixx geht auch zu “The Dirt“. Da hier nun keiner der handelnden Akteure seine eigene Sicht der Dinge zu diesem Werk beisteuerte, sondern Stenning sich lediglich auf Presseveröffentlichungen bezieht, ist dies nicht unbedingt verwunderlich.
Hieraus begründet sich auch, dass Stenning insgesamt an der Oberfläche kratzt. Ohne Slashs Unterstützung erfährt der Leser hier keine eigenen Einblicke, Ansichten oder Hintergründe zu bestimmten Geschehnissen. Der Leser muss mit einer Zusammenfassung des öffentlich bekannten Geschehens vorlieb nehmen, welches hier mit der persönlichen Meinung des Autoren vermischt wird. Genau dies ist teilweise etwas nervig, Slash wird nicht nur einmal über den grünen Klee hinaus in den Himmel gelobt und verehrt.
Wie in dieser Art von Buch üblich, geht Stenning auf die diversen Veröffentlichungen ein, an denen Slash teilhatte – sprich: die Alben von Guns n’Roses, Slash’s Snakepit und Velvet Revolver. Gerade bei GNR bespricht er jedoch nur die Songs, an denen Slash mitgeschrieben hat. Bei den Velvet Revolver Reviews fand ich es störend, dass er Slashs Soli immer wieder mit welchen in GNR Songs vergleicht, nur um darauf zu verweisen, dass ‚wir’ nicht mehr bei dieser Band sind.
Abschließend folgt eine unzusammenhängende Auflistung von Fakten und eine „Did you know?“- Liste, bevor mit einer unvollständigen Diskographie (wer findet den Fehler?) die Geschichte abgeschlossen wird.
„Slash, Surviving Guns n’Roses, Velvet Revolver & Rock’s Snake Pit” ist definitive eine kurzweilige Lektüre. Die Richtigkeit der Fakten lassen wir einmal dahin gestellt. Die Superlativierung nervt ein bisschen.
Und ein ganz wichtiger Hinweis: Wer Slashs Autbiographie bereits gelesen, oder sich insgesamt tief greifender mit dem Thema GNR / Slash befasst hat, sollte die Finger hiervon lassen, denn in diesem Falle wird der Leser nicht zufrieden gestellt werden.
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